Longieren

Das Longieren fördert und verbessert die Bindung, die Beziehung und das Miteinander zwischen Mensch und Hund. Es kann Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten herstellen, die Körpersprache und somit Kommunikation mit dem Hund verbessern und die Bindung und die Beziehung positiv beeinflussen.

Ganz zu schweigen davon, dass der Hund anders als der Mensch große Strecken außen am Kreis laufen muss und somit körperlich wie auch geistig gefordert wird.

Das Ziel der Longierarbeit besteht darin, komplett ohne Sprachliche Kommunikation und nur durch Körpersprache mit seinem Hund zu kommunizieren.

Was ist Longieren?

Die meisten kennen das Longieren von Pferden. Hierbei läuft das Pferd an einer Longe (ein langes Seil) im Kreis um den Menschen, der in der Mitte steht und die Geschwindigkeiten angibt.

In der Longierarbeit mit Hunden sieht es ähnlich aus. Hier wird der Hund allerdings nur zu Anfang an einer Longe/Leine geführt. Sobald der Hund aufmerksam wird und das Grundprinzip verstanden hat, läuft er frei außen am abgesteckten Longierkreis. Der Kreis hat i.d.R. mindestens einen Durchmesser von 10 Meter.

In der Mitte steht der Mensch, der Richtung und Geschwindigkeit angibt.

Mit eingebunden werden Richtungsänderungen, Gangartenwechsel und Kommandos, wie Sitz, Platz und Steh. Auch Hindernisse, wie Tunnel oder Hürden können mit einbezogen werden und sogar Tricks und Apportierübungen. Auch das Longieren an mehreren Kreisen oder gar mit mehreren Hunden ist sehr reizvoll.

Für wen eignet sich das Longieren?

Das Schöne an der Longierarbeit ist, dass sie sich prinzipiell für jeden Hund eignet. Je nach Zielsetzung und Veranlagung des Hundes. Generell steht das Longieren jedem offen, der gerne etwas mit seinem Hund machen möchte, Spaß an dieser Form der Auslastung hat und gewillt ist etwas über seine eigene Körpersprache zu lernen.

Wie funktioniert das Longieren?

Jede Longierarbeit fängt im Kleinen an.

Als erstes wird dem Hund beigebracht, das Innere des Kreises nicht zu betreten, indem man es für „Tabu“ erklärt. Hierzu stellt man sich in den Kreis und der Hund muss außerhalb des Kreises bleiben – am Anfang ist die Distanz natürlich gering und man muss sich nach und nach näher in die Kreismitte arbeiten.

Beim Longieren ist eine verständliche Kommunikation und eindeutige Körpersprache unbedingt nötig.

Wichtig ist auch, dass der Mensch dem Hund Spaß an dieser Arbeit vermittelt und dass der Hund bei richtigem Verhalten sofort gelobt wird !!

Die Effekte des Longierens sind teilweise enorm. Der Hund, der permanent immer seine Umwelt im Auge behielt und sich für das Ende der Leine gar nicht interessierte, läuft plötzlich neben Einem und sieht Einen begeistert an. Der hibbelige Hund kann ausgepowert werden und gleichzeitig sich konzentrieren lernen.

Der Hund, der Grenzen nicht akzeptiert, kann dadurch lernen, eindeutig gesetzte Grenzen zu akzeptieren.

Der selbstständige Hund kann lernen, dass sich die Zusammenarbeit mit dem Menschen lohnt. Und auch der Hundehalter profitiert, da er lernt die Körpersprache richtig einzusetzen und klar und deutlich zu kommunizieren.

Wer sich auf diesen Sport einlässt, wird in vielerlei Hinsicht profitieren, aber Vorsicht: Longieren macht süchtig!

An folgenden Terminen fällt das Training aus:

02.11.18

Trainingszeiten Longieren

Freitags 17.00 bis 18.45 Uhr

In der Zeit von 11.11.18 bis 31.03.19 findet das Training

Sonntags 10.00 bis 13.30 Uhr statt

Julia Schrepp

julia.schrepp(at)arcor.de

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