Der diesjährige Workshop hatte die Trainingsgestaltung für Welpen und Senioren zum Thema.

17 Übungsleiter aus 10 Vereinen der KG03 sowie 5 Teilnehmer aus 4 weiteren Kreisgruppen des swhv lauschten interessiert dem Vortrag von Referentin Ulrike Düring, die sich schon seit Jahren mit dieser Thematik beschäftigt und Übungsstunden in Senioren-Agility sowie Sprung- und Motoriktraining für alle Altersgruppen gibt.

Am Vormittag ging es um die Beschäftigungsmöglichkeiten und das Training von Senioren.
Wichtig ist dabei, zunächst den Hund genau zu betrachten, um sicherzustellen, dass die Übungen
an seine Bedürfnisse und Fähigkeiten angepasst sind.
Auch die äußeren Gegebenheiten wie Lichtverhältnisse und das Wetter sollen berücksichtigt werden. Wenige, kurze Trainingseinheiten sind besser als lange, die eventuell zu einer
Überlastung des Vierbeiners führen können. So muss auch das entspannte Warten während Pausen trainiert werden – vor allem relevant, wenn mit mehreren Hunden gearbeitet wird.
Die Übungen, die kurz in der Theorie angesprochen wurden, konnten anschließend im Praxisteil
mit den Hunden ausprobiert und geübt werden. Es wurde gezeigt wie man die Muskeln des alten Hundes trainieren und seine Geschicklichkeit erhalten kann. Welche Unterstützung man dem Senior zum Beispiel beim Treppensteigen und Einsteigen über eine Rampe in ein Auto geben kann.

Über motorische Grundlagenübungen wurde ebenso gesprochen wie über mentale Übungen,
die dem Hund viel Konzentration abverlangen und ihn auf diese Weise fit halten.

Nach der Mittagspause ging es dann um die Übungseinheiten für Welpen.
Uli ging zunächst auf allgemeine Regeln für die Welpenstunde ein, sprach über verschiedene Rückrufspiele sowie die Konditionierung von „Ich pack dich“ und „Es ist deine Wahl“.
Danach ging es um grundlegende Motorikübungen und Lernerfahrungen für den jungen Hund.

Im dazugehörenden Praxisteil übten die Anwesenden erst die Rückrufe und prüften die Geschicklichkeit der kleinen Vierbeiner auf einem Balancierpfad mit unterschiedlichen Untergründen. Nächste Herausforderung waren verschiedene einzelne Balancierkissen und die beiden Konditionierungsübungen. Wichtig ist bei allen Einheiten auch hier, diese kurz zu halten, um den Winzling nicht zu überfordern.

Vielen Dank an Ulrike, die das abwechslungsreiche Programm aus Theorie und Praxis ausgearbeitet hat.
Wir hoffen, dass alle Anwesenden eventuell Bekanntes wieder aufgefrischt, viel Neues gelernt und mitgenommen haben und möglichst viel davon im regelmäßigen Training ihrer Gruppen umsetzen.

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